Hallenplan| Umschraubrhythmus| Schwierigkeitslevels| Daten und Fakten| Videos über Routenbau

Virtueller Rundgang

Die Halle

Unsere Halle in der Übersicht

Die Boulderwelt München West teilt sich in 2 Stockwerke auf. Im Erdgeschoss findet Ihr das Bouldercafé, den Parcoursbereich und den Außenblock. Im ersten Stock gibt es die Kinder- und Jugendwelt, die Trainingswelt, den Mixed Bereich und natürlich die Umkleiden und Duschen.


Große Halle EG

Im Erdgeschoss findet ihr unser Boulder Café und unsere große Halle mit spannenden Kletterwänden und Boulderproblemen. In der großen Halle ist der Zutritt für Kinder erst ab 14 Jahren oder mit gültigem Boulderführerschein erlaubt. Bei der kostenlosen Boulderführerscheinprüfung werden sowohl Kind als auch Begleitperson auf unsere Hallenregeln und das generelle Boulderwissen geprüft, ob das Verständnis und Beherrschen der Regeln für ein sicheres und harmonisches Miteinander in der Halle vorhanden sind.

Kinder- und Jugendwelt 1. OG

Für Eure Kinder haben wir im ersten Stockwerk mit viel Herzblut eine spannende Kinder- und Jugendwelt gebaut: Jede Menge Boulderfläche nur für Kinder mit kindgerechten Griffen und Abständen und speziellen Kinderbouldern. Der Kleinkinder-Bereich hat sogar eine handbemalte Unterwasserwelt und einem lustigen Inka-Dschungel für Kinder ab ca. 2-3 Jahren.

Mixed Bereich 1. OG

Das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt ist uns in der Boulderwelt sehr wichtig und wir möchten das Bouldern beim Nachwuchs aktiv fördern und unterstützen. Daher gibt es nun zusätzlich zur Kinder- und Jugendwelt im 1. OG auch einen „Mixed Bereich“ für Kinder ab 6 Jahren: ein Boulderbereich, der sowohl für Kinder als auch für Erwachsene zugänglich ist. Im Mixed Bereich gibt es zusätzlich zu den normalen Bouldern noch  Kinderboulder, die mit einem zusätzlichen Handsymbol markiert sind. In den Kinderbouldern achten wir verstärkt auf kleinere Griffabstände und Züge, so dass Kinder oder kleinere Erwachsene hier viele, gut machbare Boulder finden.

Trainingsbereich und Trainingswelt 1. OG

Unser Trainingsbereich hat alles was das Kletterer-Herz begehrt. Hier findet Ihr Campusboard, Sprossenwand, Definierwand und ein Steckbrett für das perfekte kletter-spezifische Training. Für das Warm-Up und das Cool-Down findet Ihr hier auch viele Traversen in verschiedenen Schwierigkeiten.

Fitness ohne Furcht und Tadel! In der Trainingswelt findet Ihr alles was Ihr für ein vollumfängliches Functional Training braucht. Neben einem Tower gibt es viele freie Geräte wie TRX Schlingen, Kettlebells, Langhantel, Boxsack und Battleropes, die sowohl am „Tower“ als auch auf den beiden Freitrainingsflächen verwendet werden können.

Umschraubrhythmus

Jede Woche neue Boulder in jedem Schwierigkeitsgrad!

Jede Woche schrauben wir drei Wandteile mit Bouldern in allen Graden um. Das heißt jeder – egal ob Anfänger oder Profi –  findet jede Woche neue Herausforderungen!

Welcher Wandbereich gerade neu ist oder in der nächsten Schrauber-Woche neu geschraubt wird, könnt Ihr der untenstehenden Tabelle und dem Hallenplan entnehmen. Der Buchstabe (A bis F) gibt an, um welche Wandteile es sich handelt. Jeder Buchstabe ist im Hallenplan einer anderen Farbe zugeordnet.

Zusätzlich zu den Bouldern im Parcoursbereich gibt es zusätzlich im Wechsel immer wieder Neues an den Traversenwänden, im Außenbereich und natürlich in der Kinderwelt.

Im Normalfall schrauben wir montags, dienstags und donnerstags um. Bitte beachtet, dass es aufgrund von Veränderungen (Ausfall Routenschrauber, Wettkämpfe etc.) zu Verschiebungen im Plan kommen kann. Auf unserem Instagram-Kanal halten wir Euch über alle Neuigkeiten aus dem Routenbau auf dem Laufenden.

Wo gibt es neue Boulder? 
Diese Woche neuNeuaubinger Verschneidung, Weltkugel, Aussenbereich, Traversen
Nächste Woche neuAerodynamite, Trojanisches Pferd, Stachus

Unsere Levels

Die Schwierigkeiten der Boulder könnt ihr anhand unserer Levels 1-9 einfach erkennen. Die Schwierigkeit nimmt von Level zu Level zu. Level 1 ist leicht (fb 2a-3b) und Level 9 ist sehr schwer (ab fb 7b+).  All unsere Levels werden mit der Fontainebleau Skala bewertet. Die Farbe der Boulder hat keinerlei Aussage über die Schwierigkeit der Boulder.

Die Schwierigkeitslevel in der Boulderwelt 1-9

Die Markierung der Level anhand von Kärtchen

Ein Boulder besteht aus einer Abfolge von Griffen und Tritten der gleichen Farbe. Start und Ende (Top) des Boulders sind vorgegeben und anhand der runden Kärtchen mit der entsprechenden Levelangabe zu erkennen. Der Start besteht aus ein oder zwei Griffen mit jeweils zwei runden Startkärtchen markiert, wohingegen das Top nur mit einem Kärtchen markiert ist. Der Boulder ist geschafft, wenn das Top kontrolliert (ca. 3 Sekunden) mit beiden Händen gehalten wurde.

Volumen in der Boulderwelt

Alle Volumen in den Boulderwelt Farben (Hellgrau, Dunkelgrau, Boulderwelt Blau, Schwarz und alle Kombinationen aus diesen Farben) und die Wandstruktur selbst (außer die obere, unbeschichtete Wandkante) dürfen bei jedem Boulder mitbenutzt werden.

Downclimber - Griffe zum Abklettern

Die grauen Downclimber Griffe sind an hohen Wänden als zusätzliche Unterstützung beim Abklettern angebracht, so dass der Weg nach unten ohne hohes Abspringen und möglichst gelenkschonend zurückgelegt werden kann. Sie gehören zu keinem expliziten Boulder dazu und dienen ausschließlich dem Abklettern oder dem Einsteigen in einen Boulder, um schwere Einzelzüge isoliert zu üben.

Kinderboulder Markierungen Startgriffe

Kinderboulder (ausschließlich im Mixedbereich im 4. OG) sind mit einer zusätzlichen Markierung (Handsymbol) am Startkärtchen gekennzeichnet. Die Kinderboulder sind gezielt so geschraubt, dass sie gut für Kids und kleinere Menschen kletterbar sind, da wir hier vermehrt auf kleinere Abstände und engere Züge achten. Sie sind genauso anspruchsvoll und interessant geschraubt wie alle anderen Boulder. Es lohnt sich auch für Erwachsenen hier einzusteigen.

Daten und Fakten

  • Halle

    Hallenhöhe 5,5 m
    Grundfläche Innen 2500 m²
    Grundfläche Aussen 450 m²
    Mattenfläche 1000 m²
    Boulderfläche gesamt  1650 m²
    Kinderwelt Grundfläche 200 m²
    Kinderwelt Boulderfläche 300 m²
    Trainingswelt 160 m²
  • Bouldern

    Anzahl Boulder über 400
    Schwierigskeitgrade (Fb) 2a- bis 8a
    Anzahl Parcours inkl. Kids-Parcours 10
    Wandhöhe 2.5 m bis 4.5 m
    Boulderfläche Dachbereich 90 m²
    Max. Länge Überhang 12 m
    Max. Länge Boulder15 15 m
  • Trainingswelt

    Blackrolls 8
    Plyo-Boxen 3
    Unterstützungsbänder für Klimmzüge 8
    Springseile 8
    Medizinbälle (3,4,5,6,7 kg) 5
    Turnmatten 10
    Schlingentrainer 8
    Holzringe 2
    Fitnessbänder Diverse
    Kettlebells 4, 8, 10, 12, 16 und 20 kg
    Hantelscheiben 1, 25, 2,5, 5 ,10 und 15 kg
    fette Tower 1
    fette Anlage für die richtige Tunes für ein gescheites Workout
    Drückbank und Dipstange für den Trizeps
    Boxsack für den Bizeps

Blick hinter die Kulissen

Wir haben den Bau unserer jungen Schwesterhalle, der neuen @boulderweltmuenchensued genutzt, uns unsere erfahrene Routenbau Crew geschnappt und sie mit spannenden Fragen gelöchert! 🤓 In den folgenden kurzen Videoclips beantworten sie spannende Fragen. Die Themen variieren rund ums Thema Routenschrauben, z.B. warum gibt es ein Levelsystem? Wie plant man eigentlich Routenbau? Wie bewertet man Boulder überhaupt? Wie kommt man zu diesem Beruf?

Professionalisierung des Berufes des Routenschraubers

Was steckt aus Sicht der Boulderwelt hinter dem Beruf Routenschrauber? Und was hat ein Koch mit Routenbau zu tun? 👩‍🍳🌟🤔 Marc erzählt Dir von antiquiertien Konzepten, was Professionalisierung in diesem Kontext bedeutet und was uns in der Boulderwelt als Arbeitgeber wichtig ist. ☝️

Kann ein Routenschrauber alle Boulder selber klettern?

Die Frage, der Fragen und vermutlich liegt sie vielen von uns schon eine Weile auf der Zunge, genau so wie unserem Kamermann Matthias von @scale_vision: “Können die alle Routenbauer ihre Boulder/Routen auch tatsächlich selbst klettern?” 🧐😜

Behind the Scenes – Routenschrauber Dominic im Portrait

Dürfen wir vorstellen? 👉 Das ist Dominic Vockrodt, seit geraumer Zeit bereichert er als Routenbauer vor allem unsere Crew in der Boulderwelt München West, ist aber auch von Zeit zu Zeit in den anderen Münchner Hallen anzutreffen.

Die Crux: Kreativität im Routenbau!

#dasradneuerfinden 🤯☝😃🌟 Wie in vielen kreativen Berufen ist es für unsere Routenbau Crew gar nicht so leicht langfristig immer wieder neue Ideen zu generieren und an die Wand zu bringen. Unsere Routesetters verraten Dir ihre Strategien, die manchmal ähnlich und doch individuell ganz schön unterschiedlich sind! 😊

Die größte Herausforderung im Routenbau

Wir fragen diesmal nach der größten Herausforderung im Routenbau! Max, Julez und Dominic zeigen Dir ihre Perspektiven, ein realistisches Bild des Berufes des Routenschraubers und Du wirst merken, es geht nicht nur um das Thema langfristig kreativ bleiben. 🤓

Dreamteam Routenbau – Wie wichtig ist eigentlich Teamwork beim Routenschrauben?

Nicht nur das Kisten Schleppen geht gemeinsam einfacher. Unser Routenschrauber Max Ertl gibt Dir einen Einblick zu diesem Thema und wie jeder einzelne von der Arbeit im Routesetting Team profitiert.

Behind the Scenes – Routenschrauber Jules im Portrait

Das ist Julius a.k.a. Don Julio oder Julez. Er ist schon wirklich, wirklich lange an Board unserer Crew. 2012 hat er seinen ersten Boulder in unserer alten Boulderwelt München Ost geschraubt. Crazy!!! 🥳😮 Nachdem er sich lange gemeinsam mit Maxi die operative Leitung im Routenbau in der alten und neuen Boulderwelt München Ost teilte, hat er nun seit letztem Jahr in der Boulderwelt Muenchen West das Zepter und den Akkuschrauber in der Hand. 🙌😎

Wie wird man Routenbauer*in?

Den ganzen Tag Boulder bauen und testen, Hobby und Beruf verbinden, kreativ sein, kein öder Schreibtischjob ohne Bewegung, in einem tollen Team arbeiten und viel Zeit unter gleichgesinnten Menschen verbringen – klingt nach einem richtig nicen Job! 🤩🤙 Aber: Wie wird man Routenbauer*in? Bisher gibt es keine einheitlich definierte oder gar staatlich anerkannte Ausbildung. Fünf unserer Mitglieder unserer Routenbau Crew erzählen Dir, wie sie in den Beruf gefunden haben.