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Boulderst Du lieber drinnen oder drau├čen? Schwierige Frage? Finden wir auch! Beides hat seine Besonderheiten und Vorz├╝ge. ­čĺÖ­čą░­čĄÖ Wir haben uns trotzdem mal an den Vergleich gewagt und genauer betrachtet, was es unterscheidet, aber auch was beides gemeinsam hat!

#zustieg

Die Anreise und der Zustieg sehen meistens drau├čen im Vergleich zu drinnen etwas unterschiedlich aus. Meistens musst Du mehr Zeit einplanen und auch mehr schleppen ­čśŤ aber die Anstrengung lohnt sich!

#aufw├Ąrmen

Sieht so aus w├Ąre das ziemlich ├Ąhnlich, oder? Mobilisieren, Kneten mit einem Knetball und Fitnessband├╝bungen funktionieren auch drau├čen super und solltest Du auf alle F├Ąlle ein Aufw├Ąrmritual einf├╝hren. Danach beginnst Du normalerweise mit mehreren, leichten Bouldern. Das kann sich drau├čen ├Âfters mal schwierig gestalten. Selten gibt es mehrere Boulder mit gro├čen Griffen in der N├Ąhe. Oft werden auch schon in den leichteren Bouldern Leisten oder Hooks verlangt. Dann musst Du einfach etwas kreativ werden und zum Beispiel einen leichten Boulder ├Âfter machen, die L├Âsungen variieren oder nur einzelne Z├╝ge machen. ├ťbertreib es nicht und taste Dich langsam an die Belastung heran, um Dich nicht zu verletzen!

#griffmarkierung

Wo ist der Startgriff? Das ist bei uns in der Boulderwelt sehr einfach und deutlich durch eine wei├če Markierung zu erkennen. Drau├čen sieht das etwas anders aus. Manchmal gibt es kleine wei├če Pfeile, die die Richtung des Boulders anzeigen, dann startet man in der Regel mit den H├Ąnden kurz unterhalb des Pfeiles. Oft gibt es aber keine Markierung, dann hilft das Topo im Boulderf├╝hrer weiter. Hier ist oft eine Linie eingezeichnet und oft steht dabei, ob es ein Sitz- oder Stehstart ist. Ein weiteres Indiz f├╝r den Start des Boulders ist: da wo die niedrigsten angechalkten Griffe sind.

#blockn├Ąhe

Das Coole in einer Halle ist, dass Du einfach von Boulder zu Boulder gehen kannst. Dass Du gemeinsam mit anderen an unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an derselben Wand bouldern kannst. In manchen Gebieten funktioniert das auch drau├čen. In Fontainebleau zum Beispiel ist die Dichte an Boulderbl├Âcken sehr hoch und Du findest einen schweren Boulder neben einem leichten Boulderproblem. Aber oft ist das nicht der Fall. Dann musst Du Dich etwas organisieren und Kompromisse eingehen. Dann projektiert erst der eine auf seinem Niveau und wenn er Pause macht, kann der Boulderbuddy an seinem Boulder weitert├╝fteln. Einfach dar├╝ber sprechen und sich gegenseitig Raum und Unterst├╝tzung bieten!

#topout_block

An den meisten Hallenw├Ąnden gibt es oben einen letzten Topgriff und wir klettern danach direkt wieder runter. Drau├čen gilt zumeist, dass man den Boulder immer bis auf den Block obendrauf klettert: man ÔÇťtoppt ausÔÇŁ. Danach stellt sich immer die Frage: ÔÇťUnd wie komm ich jetzt wieder runter? ÔÇŁ (Dazu mehr im n├Ąchsten Vergleich). Eine Ausnahme in der Halle stellen explizite W├Ąnde wie der Topout Block dar, der genau diese Situation von drau├čen nachahmen soll. Hier boulderst Du auch bis obendrauf und kommst an der Seite wieder easy runter. Dabei ├╝bst Du beim ÔÇťAustoppenÔÇŁ vor allem die Bouldertechniken Manteln und St├╝tzen, welches beide eine gute Vorbereitung f├╝r das Drau├čenbouldern ist.

#abklettern

Wie gesagt, drau├čen steigt man auf den Block aus (Topout). Am besten hast Du Dir bereits vorweg Gedanken gemacht, wie Du wieder runterkommst. Oft gibt es einen einfacheren Weg hinten oder an der Seite wieder runter. In den seltensten F├Ąllen musst Du tats├Ąchlich von oben wieder runterspringen. Drinnen haben wir das f├╝r Dich angenehm mit unseren ÔÇ×Down ClimberÔÇť Griffen gel├Âst. An den grauen Henkeln kannst Du einfach erst ein St├╝ck abklettern, bevor Du auf die Matte springst. Oder Du findest einen benachbarten leichteren Boulder an dem Du bis auf den Boden runterklettern kannst.

#wetter

Haha, die Wetterfee ist uns in der Halle egal! Da strahlt immer was an der Wand ÔÇô Du! Das ist uns hell und freundlich genug. Drau├čen allerdings m├╝ssen wir das Wetter beachten und k├Ânnen nur bouldern gehen, wenn es trocken ist. Auch die Temperatur m├╝ssen wir beachten, sowie teilweise die Schneelage. Etwas kniffliger, aber es lohnt sich: Bouldern im Sonnenschein!

#style

Alles eine Frage des Charakters? Gibt es einen typischen Hallen Style? Wie w├╝rdest Du den typischen Indoor Style beschreiben? Alles mit dabei! In der Halle haben wir sehr viele M├Âglichkeiten verschiedene Styles zu schrauben und auf kompakten Raum abzufragen: koordinative Spr├╝nge, Kraftboulder, Dach- und Plattenboulder, ja sogar sogenannte Felsboulder. Was versteht man darunter? Drau├čen treffen wir h├Ąufig auf Boulder mit Leisten, die viel statische Kraft und viele Hooks fordern. Aber der Schein tr├╝gt! Auch drau├čen finden sich koordinative Bewegungen und Spr├╝nge und durch die feine detailliertere 3D Felsvariation gibt es oft Bewegungen und Z├╝ge, die wir drinnen nur sehr schwer nachschrauben k├Ânnen. Es gibt ├Ąhnliche Styles drinnen und drau├čen, aber auch regelm├Ą├čig Eigenheiten und einzigartige M├Âglichkeiten. Beides hat seinen Reiz!

#style

Ein nettes Beispiel daf├╝r wie ├Ąhnlich sich ein Drinnen- und ein Drau├čenboulder sein k├Ânnen. Und zwar ohne, dass der Boulder beabsichtigt nachgeschraubt wurde! Im Gegenteil, das rechte Bild ist ├Ąlter als das linke.

#community

Ja da braucht es glaub keine Worte f├╝r. Egal wo man zum Bouldern ist: das was immer gleich ist und jeden verbindet ist unsere liebevolle und lustige Community! Leidenschaft, Wertsch├Ątzung, Unterst├╝tzung, Respekt, Offenheit ÔÇô spread it!

#happiness

Bouldern macht einfach gl├╝cklich! Egal wann, wo und mit wem ­čîłÔśÇ´ŞĆ­čĺÖ